Produkte & Implantate

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OPTISTRAIN C Anteriorer Zervikaler Cage

OptiStrain C

Der OptiStrain C Cage* vereint die osteogenen Eigenschaften von Titan mit einem lastübertragenden Design zur Optimierung der zervikalen Fusion.

OptiStrain C - Optimierter Strain

Der OptiStrain C Cage (Strain: Belastung, Dehnung) trägt bewährten biomechanischen Prinzipien Rechnung. Der Spalt des Implantats erlaubt Mikrobewegungen und reduziert so die Abschirmung des Knochens vor Belastung (Stress Shielding). Dadurch wird die Lastübertragung durch den Cage hindurch ermöglicht. Die zyklische Belastung regt das Knochenwachstum gemäß dem Wolff´schen Gesetz an und unterstützt dadurch den Fusionsprozess.

Mikrobewegung für die optimierte knöcherne Durchbauung

Das obige Schaubild verdeutlicht:

  • Titan Cages erlauben durch die Steifigkeit des Materials kaum eine Auslenkung und sind damit anfällig für Stress Shielding und Subsidence
  • Cages aus PEEK sind weniger steif als Titan Cages und lassen eine geringe Verformung unter Last zu
  • Das einzigartige OptiStrain C -Design ermöglicht eine optimierte Auslenkung unter Last. Durch Mikrobewegungen wird die mechanische Übertragung von Lasten auf den Knochen und das Füllmaterial des Cages aktiv unterstützt
  • Im Gegensatz zum DCI Implantat ist der OptiStrain C Cage nicht für den Erhalt der Bewegung ausgelegt, sondern erlaubt ausschließlich Mikrobewegungen zur Förderung einer schnelleren knöchernen Fusion

*Patent in den USA und weltweit angemeldet.

Aufgrund behördlicher Zulassungsbeschränkungen unterscheidet sich die Verfügbarkeit von Transplantaten und Implantaten von Land zu Land. Wir bitten Sie aus diesem Grund, sich zur Prüfung der individuellen Verfügbarkeit des benötigten Transplantats oder Implantats mit Ihrem regionalen Ansprechpartner in Ihrem Land in Verbindung zu setzen.

OptiStrain C


  • Optimierte Lastübertragung

    • Mikrobewegung durch Spalt-Design
    • Verringertes Stress Shielding
    • Zyklische Belastung des Knochens
    • Große zentrale Öffnung zum optionalen Befüllen mit Knochen und Knochenersatzstoffen

    Verringertes Risiko eines Einsinkens in die Endplatten

    • Schutz der Endplatten durch Federprinzip (Soft-Stop-Technologie)
    • Maximierte Auflagefläche zur verbesserten Lastverteilung

    Biokompatible Titanlegierung

    • Angiogene und osteogene Eigenschaften des Werkstoffs unterstützen die Osseointegration
    • Raue Oberflächenstruktur gewährleistet eine hohe Primär- und Sekundärstabilität

    Weitere Produktmerkmale

    • Hohe Primärstabilität durch Zähne auf der Implantatober- und unterseite
    • 9 anatomische Größen
    • Farbliche Kennzeichnung der Implantate und Instrumente
    • Einfache Anwendung mit dem bewährten DCI Instrumentarium
  • Indikationen

    Das Implantat kann bei Pathologien der Halswirbelsäule, die eine segmentale Arthrodese indizieren, eingesetzt werden. Dazu gehören z. B.:

    • Degenerative Bandscheibenerkrankungen und Instabilitäten
    • Bandscheibenvorfälle
    • Pseudarthrosen oder fehlgeschlagene Spondylodesen

    Es ist indiziert bei Patienten mit ausgewachsenem Skelett mit oder ohne Myeloradikulopathie mit oder ohne Nackenschmerzen. Der operativen Therapie sollte eine konservative Therapie von mindestens 6 Wochen vorausgehen.

    Sollte sich der Operateur für eine zusätzliche Plattenosteosynthese entscheiden, (z. B. bei multisegmentalen Fusionen oder größeren Instabilitäten), wird die Verwendung einer semi-rigiden Platte empfohlen.

    Kontraindikationen

    OptiStrain C Cage nicht verwenden bei:

    • Medizinischen oder chirurgischen Zuständen, die den möglichen Nutzen eines chirurgischen Eingriffs an der Wirbelsäule ausschließen
    • Akuten oder chronischen systemischen, spinalen oder lokalen Infektionen
    • Unkontrollierten System- und Stoffwechselerkrankungen
    • Fettleibigkeit
    • Schwangerschaft
    • Medikamenten- oder Drogenmissbrauch oder Alkoholsucht
    • Mangelnder Mitarbeit des Patienten
    • Fremdkörperempfindlichkeit gegenüber dem Implantatmaterial
    • Starker mechanischer Instabilität
    • Osteoporose
    • Signifikanter Osteopenie
    • Wirbelbrüchen und/oder Tumoren

    Sicherheitshinweise

    • Vor der Verwendung die Gebrauchsanweisung sorgfältig lesen und sich mit der Operationstechnik vertraut machen.
    • Gebrauchsanweisung für das gesamte Personal zugänglich aufbewahren.
    • Der Operateur muss sowohl theoretisch als auch praktisch die anerkannten Operationstechniken beherrschen. Der Operateur trägt die Verantwortung für die sachgemäße Implantation.
    • Der Hersteller übernimmt keinerlei Verantwortung für Komplikationen aufgrund fehlerhafter Diagnose, falscher Implantatwahl, falscher Operationstechniken, Grenzen der Behandlungsmethode oder ungenügender Asepsis.
    • Modulare Implantatkomponenten unterschiedlicher Hersteller dürfen nicht kombiniert werden.
    • Das eingesetzte Implantat (mit Name, Bestellnummer und Lotnummer) muss in der Akte des Patienten vermerkt werden.
    • In der postoperativen Phase ist neben Mobilitäts- und Muskeltraining besonders darauf zu achten, dass der behandelnde Arzt den Patienten angemessen über die postoperativen Verhaltensregeln informiert.
    • Schäden an kraftübertragenden Strukturen können dazu führen, dass das Implantat sich löst, und Dislokation und Migration sowie andere Komplikationen verursachen. Um die frühestmögliche Erkennung der Faktoren sicherzustellen, die eine Implantat-Fehlfunktion begünstigen, das Implantat nach der Operation regelmäßig mit geeigneten Verfahren prüfen.
    • Implantate niemals wieder verwenden. Auch wenn das Implantat nicht beschädigt zu sein scheint, können frühere Belastungen unsichtbare Schäden verursacht haben, die zu Implantatversagen führen können.
    • Niemals Implantate aus beschädigten Verpackungen verwenden. Ein Implantat aus einer beschädigten Verpackung kann selbst beschädigt sein und darf deshalb nicht resterilisiert/verwendet werden.
    • Niemals Implantate mit abgelaufenem Verfallsdatum verwenden.
    • Mit Blut oder Sekreten kontaminierte Implantate nicht resterilisieren.