Produkte & Implantate

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DSS® Dynamisches Stabilisierungssystem

DSS Dynamisches Stablilisierungssystem

Patientengerechte Stabilisierung für spezifische Pathologien

Das DSS Dynamisches Stabilisierungssystem* ist ein modulares System zur Stabilisierung der Lendenwirbelsäule. Die Kombination aus Fusionselementen und dynamischen Elementen ermöglicht eine patientengerechte Stabilisierung der Wirbelsäule. Die Fusionsstrecke kann in der Regel verkürzt bzw. die Fusion komplett vermieden werden. Das dynamische Verbindungselement erhöht die segmentale Steifigkeit und schränkt die Überbeweglichkeit in Flexion, Extension, Seitneigung und Rotation ein bei gleichzeitigem Bewegungserhalt. Eine große Auswahl an verschiedenen Implantatgrößen erlaubt die optimale Abbildung der Segmenthöhe. Der Fusions-Coupler sorgt für eine segmentale Fixierung und fördert damit die Fusion.

Die Modularität des DSS-Systems ermöglicht die Kombination von dem dynamischen Coupler mit einem Fusions-Coupler auf zwei oder mehreren benachbarten Segmenten. Daher kann ein Segment funktional-dynamisch versorgt und das angrenzende Segment fusioniert werden.

*Das DSS-System ist zum Patent angemeldet.

Aufgrund behördlicher Zulassungsbeschränkungen unterscheidet sich die Verfügbarkeit von Transplantaten und Implantaten von Land zu Land. Wir bitten Sie aus diesem Grund, sich zur Prüfung der individuellen Verfügbarkeit des benötigten Transplantats oder Implantats mit Ihrem regionalen Ansprechpartner in Ihrem Land in Verbindung zu setzen.

DSS Dynamisches Stablilisierungssystem


  • Behandlung des Schmerzes

    • Kontrollierte dynamische Stabilisierung hypermobiler Bewegungssegmente
    • Erhalt des natürlichen Drehzentrums
    • Dämpfungseigenschaften bei axialer Krafteinleitung
    • Kontrolle der Rotationsbewegungen bei gleichzeitiger Entlastung der Facettengelenke

    Hybridlösungen

    • Freie Kombinationsmöglichkeit von Fusionselementen und dynamischen Verbindungselementen
    • Effektiver Schutz der Anschlusssegmente

    Einfache Anwendung

    • Kanulierte Pedikelschrauben unterstützen minimal-invasive Applikationstechniken
    • Reduzierung des iatrogenen Traumas durch paraspinalen, intermuskulären Zugang zur Wirbelsäule
    • Einfache und sichere Instrumentenhandhabung
  • Das DSS Dynamisches Stabilisierungssystem ist nicht in den USA zugelassen.

    Indikationen 

    Bandscheibendegeneration auf ein bis drei Ebenen im Bereich von L1 bis S1 (einschließlich Spondylolisthese bis Grad 1). Die Bandscheibendegeneration ist definiert als bandscheibenbedingter Rückenschmerz, ausgelöst durch degenerative Veränderungen der Bandscheibe (bestätigt durch Vorgeschichte und radiologische Untersuchungen).

    Kontraindikationen

    Das DSS Implantat nicht verwenden bei:

    • Medizinischen oder chirurgische Zuständen, die den möglichen Nutzen eines chirurgischen Eingriffs an der Wirbelsäule ausschließen
    • Akuten oder chronischen systemischen, spinalen oder lokalen Infektionen 
    • Unkontrollierte System- und Stoffwechselerkrankungen 
    • Adipositas
    • Schwangerschaft
    • Medikamenten- oder Drogenmissbrauch, Alkoholsucht
    • Mangelnde Patientenmitarbeit
    • Fremdkörperempfindlichkeit gegen das Implantatmaterial
    • Degenerative Spondylolisthese höher als Grad 1 oder isthmische Spondylolisthese
    • Degenerative Skoliose über 25 Grad
    • Signifikanter Osteopenie

    Sicherheitshinweise

    • Stabilisieren Sie ein Segment entweder mit dynamischen Verbindungselementen oder Fusionselementen.
    • Setzen Sie keinesfalls ein dynamisches Verbindungselement und ein Fusionselement auf der gleichen Ebene ein
    • Vor der Verwendung Gebrauchsanweisung sorgfältig lesen und sich mit der Operationstechnik vertraut machen.
    • Gebrauchsanweisung für das gesamte Personal zugänglich aufbewahren.
    • Der Operateur muss sowohl theoretisch als auch praktisch die anerkannten Operationstechniken beherrschen. Der Operateur trägt die Verantwortung für die sachgemäße Implantation.
    • Der Hersteller übernimmt keinerlei Verantwortung für Komplikationen aufgrund fehlerhafter Diagnose, falscher Implantatwahl, falscher Operationstechniken, Grenzen der Behandlungsmethode oder ungenügender Asepsis.
    • Modulare Implantatkomponenten unterschiedlicher Hersteller dürfen nicht kombiniert werden.
    • Das eingesetzte Implantat (mit Name, Bestellnummer und Lotnummer) muss in der Akte des Patienten vermerkt werden.
    • In der postoperativen Phase ist neben Mobilitäts- und Muskeltraining besonders darauf zu achten, dass der behandelnde Arzt den Patienten angemessen über die postoperativen Verhaltensregeln informiert.
    • Schäden an kraftübertragenden Strukturen können dazu führen, dass das Implantat sich löst, und Dislokation und Migration sowie andere Komplikationen verursachen. Um die frühestmögliche Erkennung der Faktoren sicherzustellen, die eine Implantat Fehlfunktion begünstigen, das Implantat nach der Operation regelmäßig mit geeigneten Verfahren prüfen.
    • Implantate niemals wieder verwenden. Auch wenn das Implantat nicht beschädigt zu sein scheint, können frühere Belastungen unsichtbare Schäden verursacht haben, die zu Implantatversagen führen können.
    • Niemals Implantate aus beschädigten Verpackungen verwenden. Ein Implantat aus einer beschädigten Verpackung kann selbst beschädigt sein und darf deshalb nicht resterilisiert/verwendet werden.
    • Niemals Implantate mit abgelaufenem Verfallsdatum ohne Resterilisierung verwenden.