Produkte & Implantate

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DCI Dynamisches Zervikales Implantat

DCI Dynamisches Zervikales Implantat

Schutz der Anschlusssegmente

as DCI-Implantat* erlaubt die dynamisch funktionelle Stabilisierung der Halswirbelsäule und ermöglicht kontrollierte Bewegungen in diesem Bereich. Das Implantat verfügt über Dämpfungseigenschaften, die nach Implantation die Anschlusssegmente ober- und unterhalb des behandelten Segmentes wirksam vor einer beschleunigten Bandscheibendegeneration schützen.

Aufgrund behördlicher Zulassungsbeschränkungen unterscheidet sich die Verfügbarkeit von Transplantaten und Implantaten von Land zu Land. Wir bitten Sie aus diesem Grund, sich zur Prüfung der individuellen Verfügbarkeit des benötigten Transplantats oder Implantats mit Ihrem regionalen Ansprechpartner in Ihrem Land in Verbindung zu setzen.

DCI Dynamisches Zervikales Implantat


  • Anatomisches Design

    • Hohe Primärstabilität durch optimale Anpassung an Grund- und Deckplatte
    • Atraumatische Verankerung zur Vermeidung heterotoper Ossifikation
    • Sichere Verankerung durch anteriore Verzahnung
    • Drei verschiedene Implantathöhen für eine ideale Auswahl der Bandscheibenhöhe
    • Vier verschiedene Implantatgrößen für eine optimale Anpassung an die Endplatte

    Implantat aus einem Stück gefertigt

    • Keine Materialermüdung
    • Kein Metallabrieb
    • Titanlegierung

    Dynamisch funtkionell

    • Physiologisches Drehzentrum
    • Kontrollierte, hohe Rotationsstabilität

    Axiale Dämpfung

    • Stoßdämpfende Fähigkeiten
    • Implantat ist komprimierbar in Flexion, erlaubt Extension

    Einfache Anwendung

    • Gängige OP-Technik
    • Einfache Instrumentierung
    • Einsetzen des Implantats unter leichter Kompression
    • Tiefenstopp bei Probeimplantat und Einsetzinstrument
  • Indikation

    Das DCI Implantat ist zur ventralen (intervertebralen) Implantation im Bereich der Halswirbelsäule auf ein bis drei Ebenen von C3 bis C7 zur Kontrolle der Segmentbewegung in Fällen von zervikalen Bandscheibenvorfällen, zervikaler Bandscheibendegeneration und zervikaler Spinalstenose (zentral oder foraminal) mit oder ohne Myeloradikulopathie bei Patienten mit oder ohne Nackenschmerzen vorgesehen.

    Kontraindikationen

    DCI Implantat nicht verwenden bei:

    • Medizinischen oder chirurgische Zuständen, die den möglichen Nutzen eines chirurgischen Eingriffs an der Wirbelsäule ausschließen
    • Akuten oder chronischen systemischen, spinalen oder lokalen Infektionen
    • Unkontrollierte System- und Stoffwechselerkrankungen
    • Fettleibigkeit
    • Schwangerschaft
    • Medikamenten- oder Drogenmissbrauch oder Alkoholsucht
    • Mangelnder Mitarbeit des Patienten
    • Fremdkörperempfindlichkeit gegen das Implantatmaterial
    • Starke mechanische Instabilität
    • Osteoporose
    • Signifikanter Osteopenie
    • Wirbelbrüchen und/oder Tumoren, ebenso nicht in zervikalen Segmenten, die sich bei präoperativen radiologischen Flex-/Ex-Untersuchungen ohne Bewegung zeigen

    Sicherheitshinweise

    • Vor der Verwendung Gebrauchsanweisung sorgfältig lesen und sich mit der Operationstechnik vertraut machen.
    • Gebrauchsanweisung für das gesamte Personal zugänglich aufbewahren.
    • Der Operateur muss sowohl theoretisch als auch praktisch die anerkannten Operationstechniken beherrschen. Der Operateur trägt die Verantwortung für die sachgemäße Implantation.
    • Der Hersteller übernimmt keinerlei Verantwortung für Komplikationen aufgrund fehlerhafter Diagnose, falscher Implantatwahl, falscher Operationstechniken, Grenzen der Behandlungsmethode oder ungenügender Asepsis.
    • Modulare Implantatkomponenten unterschiedlicher Hersteller dürfen nicht kombiniert werden.
    • Das eingesetzte Implantat (mit Name, Bestellnummer und Lotnummer) muss in der Akte des Patienten vermerkt werden.
    • In der postoperativen Phase ist neben Mobilitäts- und Muskeltraining besonders darauf zu achten, dass der behandelnde Arzt den Patienten angemessen über die postoperativen Verhaltensregeln informiert.
    • Schäden an kraftübertragenden Strukturen können dazu führen, dass das Implantat sich löst, und Dislokation und Migration sowie andere Komplikationen verursachen. Um die frühestmögliche Erkennung der Faktoren sicherzustellen, die eine Implantat-Fehlfunktion begünstigen, das Implantat nach der Operation regelmäßig mit geeigneten Verfahren prüfen.
    • Implantate niemals wieder verwenden. Auch wenn das Implantat nicht beschädigt zu sein scheint, können frühere Belastungen unsichtbare Schäden verursacht haben, die zu Implantatversagen führen können.
    • Niemals Implantate aus beschädigten Verpackungen verwenden. Ein Implantat aus einer beschädigten Verpackung kann selbst beschädigt sein und darf deshalb nicht resterilisiert/verwendet werden.
    • Niemals Implantate mit abgelaufenem Verfallsdatum ohne Resterilisierung verwenden.
    • Mit Blut oder Sekreten kontaminierte Implantate nicht resterilisieren.
    • Bei einer Resterilisation des Produkts muss garantiert werden, dass das Produkt nur von entsprechend qualifiziertem oder geschultem Personal verpackt und sterilisiert wird. Beachten Sie die allgemeinen Richtlinien und Grundsätze der Asepsis im Umgang mit zu sterilisierendem oder sterilem Gut. Aus verschiedenen Metallen gefertigte Produkte müssen separat behandelt werden, um elektrolytische Reaktionen zwischen den Metallen zu verhindern. Da alle Sterilisationskammern unterschiedlich sind, muss der Betreiber der medizinischen Einrichtung sicherstellen, dass der Damp fsterilisationszyklus seiner Einrichtung wirksam ist.